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Wasserenthärtungsanlage - die Funktion genauer erklärt

Enthärtungsanlagen bieten eine effektive Lösung gegen Kalkprobleme in Haushalten und Betrieben. Sie verbessern die Wasserqualität, erhöhen den Komfort und tragen zu Energieeinsparungen bei. Bei richtiger Installation, regelmässiger Wartung und Beachtung der spezifischen Einsatzgebiete leisten sie einen wertvollen Beitrag zu Gesundheit und Wohlbefinden. Durch die Nutzung einer Entkalkungsanlage für das Haus wird hartes Leitungswasser in weiches Wasser umgewandelt, was die Lebensdauer von Haushaltsgeräten verlängert und den Wasserverbrauch optimiert.

Synonyme für eine Wasserenthärtungsanlage

Wasserenthärtungsanlagen sind unter verschiedenen Bezeichnungen bekannt. Üblicherweise werden sie auch als Wasserentkalkungsanlagen, Entkalkungsanlagen oder einfach Wasserenthärter bezeichnet. Diese Begriffe sind synonym und verweisen auf die Hauptfunktion dieser Anlagen, nämlich die Reduzierung von Härtebildnern im Wasser, um Kalkablagerungen zu verhindern. 

Wasserhärte in der Schweiz

Die Wasserhärte fällt in der Schweiz je nach Region sehr unterschiedlich aus und hängt vom jeweiligen geologischen Untergrund ab. Tendenziell ist das Wasser in den Alpen (Granituntergrund) eher weich und in vielen Gebieten, vor allem im Jura (Kalkgestein) eher hart. Ungefähr 70 % der Schweizer Haushalte werden deshalb mit mittelhartem bis hartem Wasser versorgt. Dieses harte Leitungswasser führt oft zu Kalkablagerungen in Rohrleitungen und Oberflächen, was die Notwendigkeit einer effektiven Wasseraufbereitung unterstreicht.

Die Härtegrade werden in verschiedenen Einheiten angegeben. Meistens wird in der Schweiz die Härte in französischen, manchmal auch in deutschen Graden genannt. Viele Gemeinden publizieren die Wasserhärte auf ihrer Webseite.

°dH °fH ppm mval/l mmol/l
Deutsche Grade
1 °dH =
1 1,78 17,8 0,36 0,18
Französische Grade
1 °fH =
0,56 1 10 0,2 0,1
ppm CaCO₃ (USA)
1 ppm =
0,056 0,1 1 0,02 0,01
mval/l Erdalkali-Ionen
1 mval/l =
2,8 5 50 1 0,5
mmol/l Erdalkali-Ionen
1 mmol/l =
5,6 10 100 2 1

Die Verwendung der Einheit  „Englische Grade“ ist in der Schweiz wenig bekannt und wird deshalb hier nicht beschrieben.

Wie wird der Härtegrad gemessen?

Der Härtegrad des Wassers wird über die Menge der gelösten Calcium- und Magnesiumionen bestimmt. In der Praxis wird er in Deutschen oder Französischen Härtegraden angegeben, wobei 1 °dH (Grad deutsche Härte) oder 1 °fH (Grad französische Härte) jeweils einer spezifischen Konzentration dieser Ionen entspricht. Um den Härtegrad zu messen, verwenden viele Haushalte spezielle Teststreifen, die mit den Enthärtungsgeräten geliefert werden. Diese Kits erlauben eine einfache Durchführung zu Hause, indem sie visuelle oder chemische Reaktionen heranziehen, die den Härtegrad anzeigen. Eine professionelle Wasseranalyse kann zusätzlich genaue Werte liefern und die Notwendigkeit einer Wasserenthärtungsanlage bestätigen.

Die Funktion einer Wasserenthärtungsanlage

Heutige Wasserenthärtungsanlagen arbeiten auf der Basis des Ionenaustauschers. Eine Druckflasche (meistens aus GFK-Kunststoff) ist mit einem Polystyrolharz befüllt, welches in der Lieferform mit Natriumionen angereichert ist. Im Betrieb werden die Härtebildner Calciumcarbonat und Magnesium 1:1 durch Natriumionen ausgetauscht. Wenn das Harz alle Natriumionen abgegeben hat (sprich „erschöpft“ ist), wird es mit einer verdünnten Kochsalzlösung regeneriert. Das Harz ist dafür verantwortlich, die Härte Mineralien aus dem Leitungswasser zu entfernen und sie gegen Natriumionen auszutauschen, wodurch das Wasser weicher und frei von schädlichen Ablagerungen wird. Diese Regeneration erfolgt bei modernen Enthärtungsanlagen automatisch über das Volumen oder die Zeit gesteuert. Nach der Regeneration steht erneut die volle Kapazität zur Verfügung. Dieser Enthärtung Prozess sorgt dafür, dass das Wasser die Anforderungen der Trinkwasserverordnung erfüllt und der Natriumgehalt im Trinkwasser innerhalb der gesetzlichen Grenzen bleibt.

Der gesamte Enthärtungsprozess trägt zur Verbesserung der  Wassertechnik bei und stellt sicher, dass das Wasser den Standards der Trinkwasserverordnung entspricht. Durch regelmässige Rückspülung und  Harz Regeneration bleibt die Anlage effizient und sorgt für eine konstante Gesamthärte des Wassers.   

Die meisten Enthärtungsanlagen sind entweder mit Einzelflaschen oder als Doppelsäule Anlagen konzipiert. Letztere haben den Vorteil, dass auch während der Regeneration weiches Wasser zur Verfügung steht. Einige Systeme nutzen zudem einen Austauschharz aus Kunstharz, welcher besonders langlebig ist und eine effektive Entfernung von Calciumionen ermöglicht.

So funktioniert eine Enthärtungsanlage mit Salz

Eine Enthärtungsanlage mit Salz funktioniert durch das Ionenaustauschverfahren. Dabei werden Calcium- und Magnesium-Ionen durch Natriumionen ausgetauscht. Dieser Austausch erfolgt über ein mit Natriumionen angereichertes Harz, welches bei der Regeneration Regeneriersalz verwendet, um die aufgenommenen Härtebildner aus dem Harz zu spülen. Das Gerät regeneriert in regelmässigen Intervallen, wobei das benötigte Salz mit dem Abwasser entsorgt wird, sodass kein Salzgeschmack im Wasser verbleibt.

Der Salzbehälter der Anlage sollte regelmässig überprüft und mit ausreichend Regeneriersalz gefüllt werden, um eine optimale Funktion sicherzustellen. Moderne Anlagen informieren Nutzer über den Regeneriersalz Vorrat und den notwendigen Nachfüllbedarf. Der Steuerkopf der Anlage steuert den gesamten Enthärtungsprozess automatisch und sorgt für eine effiziente Herzregeneration.

Salzbehälter

Wie wird der Kalk aus dem Trinkwasser entfernt?

  • Ionenaustauschverfahren: Beim Ionenaustauschverfahren wird Kalk aus dem Wasser entfernt, indem Calcium- und Magnesiumionen durch Natriumionen ersetzt werden. Dies verhindert die Bildung von Kalkablagerungen.
  • Die Bedeutung von Harz: Calcium- und Magnesiumionen werden durch Natriumionen ersetzt. Die Natriumionen verbleiben im Wasser, während Calcium- und Magnesiumionen im Harz der Enthärtungsanlage gebunden werden. 
  • Verhinderung durch Einstellung: Durch das Mischen von enthärtetem Wasser mit einer kleinen Menge an Rohwasser kann eine Resthärte eingestellt werden, die die Ablagerung von Kalk weiter verhindert. Dies ermöglicht einen optimalen Kalkschutz für Rohrsysteme und Haushaltsgeräte.
  • Regelmässige Wartung: Regelmässige Wartung und Regeneration stellen sicher, dass die Enthärtungsanlage effektiv arbeitet und das Harzbett frei von Verunreinigungen bleibt. Unser KalkMaster Abo mit Servicevertrag kann Sie hierbei unterstützen, um die Anlage stets auf dem neuesten Stand zu halten.
  • Verwendung von Tablettensalz: Das hochreine Tablettensalz gewährleistet eine optimale Funktion der Enthärtungsanlage, ohne dass Rückstände im Wasser verbleiben. Dieses Regeneriersalz ist essentiell für die Herzregeneration und die Effizienz des Enthärtungsystems.

Die Vorteile einer Enthärtungsanlage im Haushalt

  • Geringerer Energieverbrauch: Mit enthärtetem Wasser arbeiten Haushaltsgeräte effizienter und verbrauchen weniger Energie, da Kalkablagerungen die Wärmeübertragung beeinträchtigen können.
  • Längere Lebensdauer von Geräten: Kalkablagerungen werden reduziert, was zu einer verlängerten Lebensdauer von Waschmaschinen, Geschirrspülern und anderen Geräten führt. Dies schliesst auch Armaturen und Wasserhähne ein, die weniger von Verkalkungen betroffen sind.
  • Weniger Reinigungsmittel: Der Bedarf an Wasch- und Putzmitteln wird um bis zu 50 % gesenkt, da weiches Wasser Reinigungsmittel effektiver wirken lässt.
  • Verbesserter Geschmack: Weiches Wasser verbessert den Geschmack von Kaffee und Tee und sorgt für ein angenehmes Gefühl auf der Haut beim Duschen und Baden.
  • Kosteneinsparungen: Ein durchschnittlicher Haushalt kann durch die Nutzung weichen Wassers jährlich über tausend Franken einsparen. Die Einsparungen bei den Putz- und Energiekosten kompensieren oft die Kosten einer Enthärtungsanlage.

Zusätzlich führt weiches Wasser zu einer Komfortverbesserung im Alltag, da sich weniger Kalk auf Oberflächen, Armaturen und in Rohrleitungen absetzt. Dies reduziert den Reinigungsaufwand erheblich. Die Hautverträglichkeit von weichem Wasser ist höher, was besonders für Allergiker und Personen mit empfindlicher Haut von Vorteil ist.

Für welche Haushalte oder Gebäude ist eine Enthärtungsanlage sinnvoll?

Eine Enthärtungsanlage ist besonders sinnvoll in Haushalten oder Gebäuden, die in Regionen mit hartem bis sehr hartem Wasser liegen. Sie können einen Test für Ihre Region durchführen. In diesen Gebieten führt kalkhaltiges Wasser schnell zu Ablagerungen in Rohrsystemen und Haushaltsgeräten, was deren Lebensdauer verkürzt und den Energieverbrauch erhöht.

Vor allem für Eigentümer von Ein- und Mehrfamilienhäusern ist der Einbau einer solchen Anlage sinnvoll, da sie Kalkprobleme effektiv reduziert. Zudem bietet enthärtetes Wasser Vorteile für die Haut- und Haargesundheit und trägt zu einem verbesserten Wohlbefinden im Haushalt bei. Haushalte mit einer hohen Wasserhärte von über 25°fH profitieren am meisten von einer Enthärtungsanlage, da hier die Einsparungen bei den Energiekosten und Reinigungsmitteln die Investitionskosten deutlich übersteigen. Auch in Altbau- und Neubau Projekten kann der zentrale Einbau einer Wasserenthärtungsanlage sinnvoll sein.

Auch Gastronomiebetriebe, Hotelbetriebe und Pflegeeinrichtungen mit hohem Trinkwasserbedarf profitieren von enthärtetem Wasser. In der Industriewasseraufbereitung sind Wasserenthärtungsanlagen ebenfalls unverzichtbar, um Maschinen und Anlagen vor Kalk zu schützen. Eine genaue Anlagendimensionierung ist hierbei entscheidend, um den Anforderungen gerecht zu werden.

Wasserenthärtung: Wo ansetzen?

Wasserenthärter kaufen

Unser Ratgeber: Wasser & Kalk im Alltag

Wie beeinflusst eine Enthärtungsanlage die Wasserqualität und Gesundheit?

  • Erhalt der Wasserqualität: Die Enthärtungsanlage entfernt überschüssiges Calcium und Magnesium, während alle anderen Mineralstoffe im Wasser verbleiben, wodurch die ursprüngliche Qualität erhalten bleibt. Die Trinkwasserqualität wird somit verbessert, ohne gesundheitlich bedenkliche Einflüsse.
  • Kein Salzgeschmack: Obwohl Salz für den Regenerationsprozess benutzt wird, wird es nicht im Trinkwasser wahrgenommen, da es mit dem Abwasser entsorgt wird.
  • Unterstützung der Hautgesundheit: Enthärtetes Wasser beugt Austrocknung und Reizungen vor, was speziell für Menschen mit empfindlicher Haut oder Hautproblemen wie Ekzemen von Vorteil ist. Die allergiefreundliche Wirkung von weichem Wasser kann die Hautverträglichkeit von Pflegeprodukten erhöhen.
  • Vermeidung von Kalkablagerungen: Die Entfernung von Härtebildnern sorgt dafür, dass sich weniger Kalk in Haushaltsgeräten ablagert, wodurch diese effizienter und länger arbeiten.
  • Klarheit und Geschmack: Feinschmecker bemerken möglicherweise eine Veränderung im Geschmack des Wassers, da der Geschmacksträger Kalk entfernt wird, aber die meisten Nutzer nehmen keinen Unterschied wahr. Die Wasserneutralität bleibt erhalten, der pH-Wert des Wassers wird nicht beeinflusst.

Darüber hinaus trägt weiches Wasser zur besseren Hautverträglichkeit bei und ist besonders allergiefreundlich. Die Trinkwasserqualität bleibt erhalten, und die Mikroorganismen im Wasser werden nicht beeinflusst, sodass es hygienisch unbedenklich ist. Kontrollierte Enthärtungsniveaus stellen sicher, dass das Wasser gesundheitsfördernd bleibt.

Einbaubeispiel Entkalkungsanlage KM1

Die Bedeutung der richtigen Installation

Die korrekte Installation einer Enthärtungsanlage ist entscheidend für ihre Wirksamkeit und Langlebigkeit. Es ist wichtig, die Anlage an die Hauswasserinstallation anzuschliessen, um das gesamte Hauswasserleitung-System mit weichem Wasser zu versorgen. Bei der Planung sollten der geeignete Einbauplatz, die vorhandenen Druckverhältnisse sowie der Zugang zur Hartwasserzuleitung und zum Abflussanschluss berücksichtigt werden. Ein professioneller Fachbetrieb kann hierbei helfen, die optimalen Bedingungen für die Anlage zu schaffen und alle Sicherheitseinrichtungen korrekt zu installieren. Auch der Wasseranschluss und der Stromanschluss müssen fachgerecht ausgeführt werden, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.

Wartung und Pflege der Enthärtungsanlage

Eine regelmässige Wartung der Enthärtungsanlage ist wichtig, um die Hygienestandards einzuhalten und einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. Der Wartungszugang sollte stets frei sein, um Inspektionen und Servicearbeiten zu erleichtern. Es empfiehlt sich, unser KalkMaster Abo abzuschliessen, der die Anlage regelmässig überprüft, den Regeneriersalzvorrat kontrolliert, auch mit der Lieferung des Salzes und die notwendigen Einstellungen vornimmt. So wird sichergestellt, dass die Anlage effizient arbeitet und die gewünschte Wasserqualität liefert. Ein Wartungsvertrag bietet zudem Sicherheit und verlängert die Lebensdauer der Anlage.

Anwendung in unterschiedlichen Gebäudetypen

Enthärtungsanlagen sind sowohl für Altbauten als auch für Neubauten geeignet. In einem Einfamilienhaus oder einer grossen Wohnanlage kann der Einsatz einer solchen Anlage zentral erfolgen, um allen Bewohnern weiches Wasser zur Verfügung zu stellen. Auch bei Vermietung von Wohnraum kann die Ausstattung mit einer Enthärtungsanlage ein attraktives Merkmal sein. In industriellen Anwendungen, wie der Industriewasseraufbereitung, sowie in der Gastronomie oder in Pflegeeinrichtungen, ist die Nutzung von enthärtetem Wasser oft unerlässlich, um Maschinen zu schützen und den Trinkwasserbedarf in hoher Qualität zu decken.

Gesundheitsaspekte von weichem Wasser

Die Nutzung von weichem Wasser hat positive Gesundheitsaspekte. Durch die Reduktion von Kalk im Wasser wird die Haut geschont, was besonders für Menschen mit sensibler Haut und Kinder von Vorteil ist. Weiches Wasser kann die Hautverträglichkeit von Pflegeprodukten verbessern und ist besonders allergiefreundlich. Zudem bleibt die Wasserneutralität erhalten, da der pH-Wert des Wassers stabil bleibt. Es gibt keine Hinweise darauf, dass enthärtetes Wasser negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat; es ist vielmehr gesundheitlich unbedenklich und trägt zu einem gesteigerten Wohlbefinden bei. Studien zeigen, dass weiches Wasser keinen Einfluss auf Mikroorganismen im Wasser hat und somit hygienisch sicher ist.

Unterschied zwischen Wasserenthärtungsanlagen und Wasserfiltern

Während Wasserenthärtungsanlagen gezielt Härtebildner wie Calcium und Magnesium entfernen, dienen Wasserfilter hauptsächlich dazu, feinste Partikel und unerwünschte Stoffe wie Chlor oder Schwermetalle aus dem Wasser zu filtern. Eine Trinkwasserfiltration kann die Wasserqualität zusätzlich verbessern, indem sie Verunreinigungen eliminiert, die für ein reines Trinkwasser unerwünscht sind. Kombiniert man eine Enthärtungsanlage mit einem Wasserfilter, erhält man optimales Wasser sowohl hinsichtlich der Härte als auch der Reinheit.

wasser

Ist eine Enthärtungsanlage notwendig?

Ob eine Enthärtungsanlage notwendig ist, hängt von der Wasserhärte der Region und den individuellen Bedürfnissen ab. In Gebieten mit hohen Kalkvorkommen und besonders kalkreichem Wasser kann eine Enthärtungsanlage dazu beitragen, Schäden durch Kalkablagerungen zu vermeiden und die Lebensdauer von Haushaltsgeräten zu verlängern. Dies ist sowohl in privaten Haushalten als auch in gewerblichen Bereichen von Bedeutung.

Weiches und kalkfreies Wasser verbessert die Effizienz von Warmwasser-Systemen und verhindert Ablagerungen in Boilern und Heizsystemen. Durch die Verwendung von enthärtetem Wasser wird auch der Duschschutz verbessert, da sich weniger Kalk auf Duschköpfen und Armaturen absetzt. Expertenempfehlungen unterstützen den Einsatz von Enthärtungsanlagen in Regionen mit hartem Wasser.

Unsere Einsatzgebiete und Empfehlungen

Enthärtungsanlagen eignen sich für unterschiedliche Einsatzgebiete, vom Einfamilienhaus bis hin zu grossen Industrieanlagen. Sie sind sowohl in Altbauten als auch in Neubauten sinnvoll. Bei der Auswahl sollten die Haushaltsgrösse und der spezifische Trinkwasserbedarf berücksichtigt werden.

Für Familien mit Kindern oder Personen mit empfindlicher Haut wird weiches Wasser oftmals empfohlen. Auch in Regionen mit besonders kalkreichem Wasser ist der Einsatz einer Enthärtungsanlage nahezu notwendig. Die richtige Anlagendimensionierung ist hierbei entscheidend, um den Wasserverbrauch und die Bedürfnisse des Haushalts optimal abzudecken.

Wie beeinflusst eine Enthärtungsanlage die Wasserqualität und Gesundheit?